Die 3 Säulen der Altersvorsorge

Erste Säule der Altersvorsorge:

Die erste Säule ist die gesetzliche Säule. Hiermit sind alle Beträge gemeint, die in die gesetzliche Rente eingezahlt werden. Dabei werden nicht die gleich Beträge ausgezahlt, die eingezahlt wurden, denn diese werden nicht gespart. Es gilt das Umlageverfahren, das besagt, dass die derzeitigen Einzahler für die Rentner aufkommen. Auf Grund der zunehmenden Rentner und der abnehmenden Einzahler funktioniert diese Methode nur noch bedingt. Die Auszahlungsbeträge sind also auf lange Sicht nicht mehr finanzierbar. Deswegen ist es notwendig, zwei weitere Säulen für die eigene Rente in Betracht zu ziehen und sich nicht nur auf die gesetzliche Rente zu verlassen.

Zweite Säule der Altersvorsorge:

Unter der zweiten Säule im Rentensystem versteht man die betriebliche Altersvorsorge. Hierbei wird direkt über den Betrieb in eine Rentenversicherung eingezahlt, indem auf einen bestimmten Betrag vom Gehalt verzichtet wird. Durch den Verzicht in einem bestimmten Rahmen entstehen dem Sparenden kaum Nachteile, da der Betrag vom Brutto gerechnet wird und somit weniger Steuern gezahlt werden müssen. Das Netto wird dadurch nur unwesentlich verringert. Des Weiteren können auch die Arbeitgeberbeiträge zu vermögenswirksamen Leistungen in die Rente einfließen. Bei Insolvernz des Arbeitgebers sind die Beiträge über einen Pensionssicherungsverein abgesichert.

Dritte Säule der Altersvorsorge:

Die dritte Säule ist durch die private Vorsorge gekennzeichnet. Hier bietet sich für den Versicherungsnehmer ein breites Spektrum an Möglichkeiten. Dazu zählen unter anderem die bekanntesten und staatlich geförderten Renten wie die Riester-Rente und die Rürup-Rente. Aber auch normale Fondssparpläne, die zur Altersabsicherung verwendet werden, fallen in diese Kategorie.
Vorteilhaft sind natürlich die Renten, die am Ende die beste Rendite bringen. Bei einem schwankenden Markt eine sichere Aussage zu treffen, was das beste ist, ist sehr schwierig. Daher lohnt es sich vor allem, auf eine Rente zu setzen, die staatlich gefördert wird und eine Mindestrendite garantieren muss.
Die Riester-Rente bietet sich an, da nur ein Sockelbetrag gespart werden muss, danach wird vom Staat aufgestockt. Des Weiteren können die Beiträge steuerlich im Lohnsteuerjahresausgleich geltend gemacht werden.
Weitere Infos: Altersvorsorge Lebensversicherung.

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